Zu diesem bitteren Ergebnis kam das Antifa-Infoportal (AIP) Magdeburg nach einem Angriff auf ihre Veranstaltung "Zur Kritik des Antisemitismus und des Antiamerikanismus. Solidarität mit Israel". Mehr als ein Dutzend AntiimperialistInnen zeigten am 27. Juni 2007 mit Steinen und Pfefferspray, dass Magdeburg ihrem Jargon entsprechend auch weiterhin eine internationalistische Stadt bleiben sollte. Wie das geht und was die Linke dazu sagt - einige Fragmente aus einer unheimlicher Gegenwart:
Ende 2004 suchten Mitglieder der »Gruppe Internationale Solidarität« einen früheren Genossen in seiner Wohnung auf, bedrängten ihn und drohten ihm für den Fall, dass er weiter israelische Symbole an seiner Kleidung trage, Schläge an. In einem Schreiben, das sie kurz darauf in Magdeburg zirkulieren ließen, rechtfertigten sie ihr Vorgehen und kündigten weitere Übergriffe an: »Im konkreten Fall war und wird auch immer wieder in anderen Fällen die Anwendung von Gewalt legitim sein, um unsere Politik zu verteidigen.«
Diese Drohung wurde seither immer wieder in die Tat umgesetzt. Jens Schneider vom »Antifa-Infoportal« in Magdeburg, einer kleinen Gruppe, die sich an den bundesweiten Antifa-Debatten orientiert, berichtet von Einschüchterungsversuchen, die vom Zerstechen von Autoreifen über das Abschießen von Feuerwerksraketen auf eine Wohngemeinschaft bis hin zu Aufklebern mit Mordaufrufen (»Töte den Antideutschen!«) reichen.
Im Januar ließ die »Gruppe Internationale Solidarität« den Mitgliedern des »Antifa-Infoportals« schließlich über einen gemeinsamen Bekannten ausrichten, dass sie auch nicht davor zurückschrecken werde, mit Eisenstangen auf sie einzuschlagen. »Wer als ›antideutsch‹ gilt«, so resümiert Schneider, »wird mit einer Vehemenz bekämpft, die nicht einmal Nazis gegenüber an den Tag gelegt wird.« (aus: Jungle World
Da fühlst Du dich als Autonome/r mit dem nötigen Schuss proletarischen Klassenhass doch direkt angesprochen. Aber mal im Ernst. Bei diesem Mobilisierungsflyer konnten wir uns schon denken, was da für metropolenarrogante und bürgerliche Scheiße abgeladen wird. Und das Ganze noch irgendwie links verpackt. Darum sind wir da auch hin.
Wer schon einmal in provinziellen Gegenden sein Leben gefristet hat, kennt die Liebe der stolzen Landeier zu ihrer heimatlichen Scholle. Das Ganze durch linken Szenesprechwolf gedreht ergibt auch weiterhin Schläge für den aufgeklärteren Teil eines "ewig braunen Kacknest[s]" (PHASE 2.23 über Magdeburg), wo der ursprüngliche gesunde linke Menschenverstand gegen Metropolenarroganz verteidigt wird.
Uns Indymedia
Ich als "Deutscher":
Ist Zionismus gleichzusetzen mit Nationalismus, Kapitalismus und kann ich meine Aktionen dagegen daher rechtfertigen? Nein, ist meine Antwort!
Ich für meinen Teil erkenne ein Problem in der Siedlungspolitik und durch eine Mauer, aber daher sich als "antizionistisch" zu geben ist mir zu wider, denn ich als "Deutscher" trage nun mal eine Verantwortung. Ich lebe im hier und jetzt und nicht in der Vergangenheit!
Antizionismus=Undogmatisch
ich gebe "anarchist" völlig recht... es kann doch absolut nicht sein, daß ihr, auch wenn es kein schöner vorfall war, mit dem verkackt kapitalistischen justizaparat zusammenarbeitet?!
meiner meinung nach solltet ihr zusehen, wie ihr euch da schnellstmöglichst wieder herrausreitet!
klar, geht es gar nicht klar differenzen so lösen zu wollen, wie es anscheinend die anderen leute getan haben (ihr nennt sie aamd und gis), dennoch sehe ich es absolut gar nicht ein, warum gerade ihr, mit den bullen zusammenarbeitet!!!!!
Und hier kommt Es:
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